Vitamin C - das Beauty-Vitamin

 

© puhhha 298874378 AdobeStock
Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein echter Tausendsassa. Die meisten von uns schätzen es als Schutzschild gegen Erkältungskrankheiten und Entzündungen. Doch das wertvolle Vitamin hat noch viel mehr zu bieten: Antioxidative Eigenschaften (Bekämpfung freier Radikaler), für einen regelrechten Stoffwechsel ist es unverzichtbar (etwa bei der Carnitin- und Serotonin-Synthese oder beim Abbau von Cholesterin und Histamin). Es ist neben der Immunabwehr auch an der Wundheilung beteiligt und verbessert die Eisenaufnahme über den Darm in den Blutkreislauf. Auch die Zahnbeinbildung (Dentin) und der Knochenaufbau würden ohne Vitamin C nicht richtig funktionieren. Schmerzlich erfahren musste das beispielsweise Vasco da Gama, der auf dem Seeweg nach Indien ein Drittel seiner Mannschaft durch Skorbut verloren hat. Zahnfleischbluten, Erschöpfung, Schwellungen, Entzündungen ... Wunden wollten nicht mehr heilen und Infektionen waren dadurch vorprogrammiert. Erst nachdem ein britischer Arzt Mitte des 18. Jahrhunderts herausfand, dass Skorbut der Unterversorgung mit Vitamin C (frische Nahrung stand auf See nicht zur Verfügung) geschuldet ist, steuerte beispielsweise James Cook gegen, indem er bei jeder Gelegenheit den Proviant für seine Mannen mit frischem Obst und Gemüse ergänzte. Der menschliche Körper ist im Gegensatz zu anderen Säugetieren nicht in der Lage Vitamin C selbst herzustellen und ist daher zwingend auf die Versorgung über die Nahrung angewiesen.
Manche Situationen verlangen zudem mehr Vitamin C, etwa Nikotingenuss, Stress oder eine Schwangerschaft. Außerdem: Von der antioxidativen Wirkung der Ascorbinsäure profitiert nicht nur unser Körper. Auch die Lebensmittelindustrie macht sich diese zunutze, indem sie durch Zusatz in Lebensmitteln deren Haltbarkeit verbessert.
Wissenschaftler wie Dr. Linus Pauling (er hat 1954 einen Nobelpreis für seine Erkenntnisse über die chemische Bindung an sich und der Anwendbarkeit dieser Forschungen bei der Untersuchung von Strukturen komplexer Substanzen erhalten) waren gar der Ansicht, dass Vitamin C dazu beitragen kann, auch die „Haltbarkeit“ des Menschen zu verlängern … Linus Pauling jedenfalls wurde 93 Jahre alt.
Anhand der unvollständigen Aufzählung oben lässt sich bereits erkennen, dass Ascorbinsäure für den Erhalt von Unversehrtheit, Funktionsfähigkeit und somit auch der Attraktivität unseres Körpers unverzichtbar ist. Ob es sich um gesunde Knochen, kräftige Haare und Nägel, straffe Haut oder festes Bindegewebe (wirkt der Entstehung von Cellulite entgegen) handelt – überall mischt Vitamin C mit.
Darf’s ein bisschen mehr sein?
Ja! Da es sich bei der Ascorbinsäure um ein wasserlösliches Vitamin handelt (es kann im Körper nicht „auf Vorrat“ gespeichert werden), sollte die regelmäßige (tägliche) Zufuhr gesichert sein. Und hat man tatsächlich einmal zu viel des Guten erwischt, wird der Überschuss einfach ausgeschwemmt. Social Buttons von Facebook, Twitter und Google anzeigen (Datenschutzbestimmungen)
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