Lästig auf Schritt und Tritt: Geschwollene Beine und Füße

 

© missty AdobeStock 272070630
 
Die Ursachen können vielfältig sein dafür, dass nach längerem Sitzen oder Stehen die Beine und Füße anschwellen. Unangenehm ist dies auf jeden Fall – schließlich sind die Gründe dafür, insbesondere wenn die Beine regelmäßig schmerzen und anschwellen, nicht immer harmlos. Eine Venenerkrankung, eine Entzündung, Krampfadern, sogar eine Thrombose, auch eine Herz- oder Nierenerkrankung könnten dahinter stecken. Deshalb sollte bei unklaren und erst recht bei plötzlich auftretenden Schwellungen, womöglich gepaart mit Herzrasen und/oder Brustschmerzen, unverzüglich ein Arzt eingeschaltet werden.
In Fällen, in denen die Gründe für das Malheur offensichtlich und weniger dramatisch sind, lässt sich durch venenfreundliches Verhalten meist Abhilfe schaffen.
Oft entsteht der Stau in den Beinen schlicht durch Bewegungsarmut. Zu langes Stehen oder Sitzen erschwert den regelrechten Rücktransport des Blutes aus den unteren Extremitäten. Auch Hormonschwankungen und besondere Umstände wie eine Schwangerschaft, heiße Temperaturen/heißes Wasser (die Gefäße weiten sich) sowie zu salzhaltiges Essen kann die Ödembildung begünstigen. Auch einige (kortisonhaltige) Medikamente können derartige Nebenwirkungen auslösen, die Packungsbeilage oder wir in Ihrer Apotheke geben darüber Auskunft. Manchmal kommen auch mehrere dieser Faktoren zusammen, Menschen mit schwachem Bindegewebe (überwiegend Frauen) sind generell häufiger betroffen.

Vorbeugen/Abhilfe schaffen bei geschwollenen Beinen
 
  • Mit dem Schuhwerk fängt es an: Unbequeme Treter und hohe Absätze sind kontraproduktiv.
  • Immer genügend trinken. Wasser oder andere ungesüßte Getränke.
  • Viel Bewegung und gesunde Ernährung schützen indirekt auch vor Venenkrankheiten – Übergewicht dagegen begünstigt diese.
  • Laufen, Liegen = lobeswert; Sitzen, Stehen = schlecht. Diese alte „Formel“ fördert heute noch das Beinwohl – freilich hat man nicht immer Gelegenheit zur Umsetzung, doch ab und zu die Füße hochlegen und sich regelmäßig „die Beine vertreten“, das müsste möglich sein.
  • Auch Mittel zum Einreiben verschaffen Linderung durch ihre meist kühlende Wirkung und Inhaltsstoffe wie Rosskastanienextraxt.
  • Wassertreten nach Vater Kneipp oder kalt-warme Wechselfußbäder, alternativ kann auch der Duschstrahl von unten nach oben an den Beinen entlang geführt werden.
  • Kompressionsstrümpfe tragen dazu bei, dass das venöse Blut gut zurücktransportiert werden kann (besonders zu empfehlen wenn länger gestanden oder gesessen werden muss, wie beispielsweise bei Flug- oder sonstigen Reisen).
  • Gymnastische Übungen (selbst wenn zu diesem Zweck im Sitzen nur Fersen und Vorfuß wechselweise angehoben werden können) halten das Blut in Fluss.

Diese Tipps werden dazu beitragen, wieder „leichtfüßiger“ durchs Leben zu schreiten.

 
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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