Rheuma und Depressionen liegen manchmal nah beieinander

Chronische Schmerzen durch rheumatische Gelenkentzündungen (auch unter den Bezeichnungen rheumatoide Arthritis, Gelenkrheuma oder Polyarthritis bekannt) machen den Betroffenen das Leben schwer. Nicht nur die verstärkt nachts und morgens auftretenden Beschwerden, sondern auch Gelenkschwellungen und -steifigkeit sowie die als „Rheumaknoten“ bezeichneten Verdickungen machen den Erkrankten zu schaffen. Unter den Begriff Rheuma fallen circa 200 Varianten der Erkrankung, deren Gemeinsamkeit die immer wiederkehrenden Schmerzen sind. Kein Wunder also, dass die Autoimmunerkrankung Rheuma manche Menschen schier in die Verzweiflung treibt.
Warum sich die Abwehrzellen des Körpers entschlossen haben, die Gelenkschleimhaut anzugreifen und auf Dauer auch die Knorpel zu schädigen, ist noch nicht abschließend geklärt – dass jedoch unter den an Rheuma Erkrankten Depressionen zwei- bis dreimal häufiger auftreten als in der restlichen Bevölkerung, ist nachvollzieh- und belegbar. Es scheint auch einen Zusammenhang zwischen der Schwere der rheumatischen Erkrankung und der Häufigkeit sowie der Intensität depressiver Phasen zu geben. Die Gelenkschmerzen lassen Rheumatiker selten ruhig schlafen, daher sind die Betroffenen tagsüber oft müde, schlapp und antrieblos – und leider beeinflusst diese angeschlagene seelische wiederum die körperliche Verfassung, auch bezogen auf die rheumatoide Arthritis.

Rheuma samt Depressionen muss Contra geboten werden!         

Laut der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. leiden etwa zwei Prozent der Erwachsenen unter entzündlich-rheumatischen Erkrankungen – diese Gelenksentzündungen so frühzeitig wie möglich zu diagnostizieren und zu behandeln ist nicht nur wichtig, um die Erkrankung an sich in Schach zu halten, sondern auch, um der Entwicklung von Depressionen vorzubeugen. Die Erfahrung zeigt, dass es insbesondere auf dem Gebiet der rheumatischen Gelenkentzündungen gelingt, diesen Prozess durch effektive Behandlungsmethoden entweder zu stoppen oder deutlich zu bremsen – Symptome wie Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, zunehmende Kraftlosigkeit verschwinden. Das Allgemeinbefinden verbessert sich, der Mensch wird wieder „alltagstauglich“. Sind wir physisch wieder „besser drauf“, sinkt auch die Gefahr von psychischen Krisen – wie bereits der alte Turnvater Jahn bemerkte: „In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.“ 

Deshalb: Wir dürfen uns der Krankheit nicht geschlagen geben. Wir haben die Verantwortung für unseren Körper und sollten dafür sorgen, dass es ihm gut geht – damit die Seele gerne darin wohnt. 

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